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Chöre singen zur Sommerzeit

24.07.2014, 15:18 Uhr
Welden
abgelegt unter Konzerte

Welden. Knappe zwei Stunden lange durften die Konzertbesucher vor dem Schulinnenhof der Grund- und Mittelschule Welden etwas von der Fußball-WM in Brasilien abschalten. Das Konzert wurde extra um eine halbe Stunde vorverschoben, damit auch hartgesottene Fußballfans vor dem Finale noch etwas entspannen und musikalische Energie tanken konnten.

Chöre singen zur Sommerzeit

"Sing' mit mir" und "Lieder klingen", Stücke rund um Lieder und Musik, und wie sie uns das Leben versüßen, läuteten beschwingt den Abend ein. Mit dem Titel "Halleluja, sing' ein Lied" hatte der sechzehnköpfige gemischte Chor der Musikvereinigung sogar einen Grandprix-Sieger aus Israel an Bord. Man verließ sich nicht nur auf altbewährte Volkslieder, sondern sorgte von Anfang an mit leichten Pop-Anleihen für gute musikalische Durchlüftung.

Mit seinem breit gefächerten Repertoire konnte auch der diesjährige Gastchor, der Männergesangsverein Nordendorf unter der Leitung von Jürgen Siegert das Publikum beeindrucken. Das eröffnende Madrigal "Herzlieb, Herzlieb, allein zu Dir steht Tag und Nacht mein Sinn" ging schon rein thematisch gut mit der zweiten Darbietung zusammen: Am Brunnen vor dem Tore. Auch hier: Wehmut, Sehnsucht und Romantik pur. Da ist auch die Heimatliebe nicht fern. "Es muss ein Sonntag gewesen sein, wie unser Bayernland entstanden ist". Das steht so zwar nicht ganz in der Bibel, aber glauben möchte man es schon. Und wieder geht es Richtung Brunnen: "Jetzt gang i an Brünnle"! War es Zufall oder Absicht, dass die Nordendorfer ab und zu das diesjährige Kult(o)ur-Sommer-Thema Wasser mit ins Spiel brachten? In kleiner Besetzung und ganz im Stil der "Comedian Harmonists" setzte erst ein Hund zum Biss in schöne Damenbeine an, dann folgte ein Gang ins Badezimmer. "Ach bitte lass' mich Dein Badewasser schlürfen"! Zur Pause wurden dann zum Glück etwas edlere Getränke im Schulhof serviert.

Frisch beschwingt packte Petra Eckl zur zweiten Hälfte für den Walzer "Aber dich gibt 's nur einmal für mich" das Schifferklavier aus. Und in munterem Wechsel klangen frohe und wohlbekannte Lieder beider Chöre, viel Volksliedgut, auch aus unserem schönen Schwabenland. Schad is, dass scho zum Hoimgeh' is - damit auch jeder den Weg nach Hause fand, gab es noch einen Rauswerfer von beiden Chören gemeinsam: "Wie ist die Welt so groß und weit". Der nicht ganz ernst gemeinte Ruf nach einer "Zugabe" wurde mit Blick auf 's gleich anstehende Endspiel vom Publikum wie auch den beiden Chören geflissentlich überhört.

Quelle: dami, Augsburger Allgemeine, 18. Juli 2014

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